20100420

Liebe + Patrick + Kärlek + Wolf = Patrick Wolf & Liebe

Ich bin viel zu suchtanfällig. Vermutlich sind, das und meine bestehende Vernunft die Gründe, weshalb ich noch nie Drogen genommen habe. Abgesehen von der allgemein annerkannten Dosis Alkohol. Und Musik. Ja, ganz besonders Musik.
Musik.
Musik.
Musik.

Die wohl legalste, süchtigmachendste, gesündeste, herzzerbrechendste, inspirierendste, bewegendste...Droge der Welt. Sie hat sogar fast die gleichen Auswirkungen auf einen Menschen, wie echte Drogen. Sie macht Menschen hibbelig, zappelig, zitterig, exzessiv grinsend, errötend, schweißgebadet.
In meinem Fall hat die Droge die all dies bewirkt ein ganz besonderes Erscheinungsbild, einen ganz besonderes Klang, ein ganz besonderes Talent und ein ganz besonderen Namen; Patrick Wolf.



Patrick Wolf ist...soviel das ich es gar nicht alles aufzählen kann und mag.
Aufjedenfall aber ist er sehr talentiert und zauberhaft und hinreißend.
Heute sah ich mir mal wieder das Video zu "Damaris" an, seiner letzten Single aus dem Album "The Bachelor", welches letztes Jahr erschien. Damaris ist ein ganz wundervolles Lied. Die Handlung entlieh Patrick einer englischen Folkssage, sie erzählt von einer großen nicht erlaubten Liebe. Davon erzählt nun auch Patrick.

" ...'round your bones deep underground. but nobody knows, how I wait for you. summer, spring, autumn, winter here perishing..."

Dazu gibt es ein so schlichtes und wahnsinnig poetisches wie ästhetisches Video.
Das Licht und die Farben. Die Personen und die Outfits. Die Bewegungen und der Text. Der Kuss und die Haut. Der Wind und die Natur. Alles passt einfach perfekt zusammen.
Wie er während des Kusses über ihr Gesicht streicht. Wie schön sie beide sind. Wie ihre blaßen Gesichter zusammen spielen. Wie sie tanzen und sich bewegen. Wie er Worte in ihr Ohr flüstert. Wie seine Lippen sich bewegen. Wie ihre Gesichter nebeneinander auf dem Boden liegen. Wie er verzweifelt seine Faust auf den Boden schlägt. Wie hervorragend alles zusammen spielt. Wie sehr ich es doch liebe.

Alles in einem Satz:
Ich liebe Patrick Wolf.

Noch Stunden und Seiten könnte ich so weiter machen und meine Liebe und seine Einzigartigkeit ausschmücken, aber darum geht es eigentlich nicht.
Es geht darum, was Musik mit einem machen kann, wie sie einem Kraft geben kann, wie sie sie aber auch aus einem saugen kann.
Meine Verehrung für Mr. Wolf und ich sind einfach nur ein gutes Beispiel.

20100413

Pixel auf einem dreckigem Bildschirm.

Wie glücklich einen doch so ein paar tausende Pixel auf einem dreckigem Laptopbildschirm machen können. Und wie leicht man doch einer Sucht und einer Fantasie verfällt. So glücklich und so leicht.
Dies wirre Gerede findet seinen Weg über die ebenso dreckigen Tasten meines Laptops nur, weil ich dem britischem männlichem It-Model Ash Stymest verfallen bin. Dank Irina, sie schickte mir beharrlich Bildchen des schnieken jungen Mannes.

Nun sollte aber eigentlich nicht über das Model gepostet werden. Aber wie das mit meinem Kopf nunmal so ist, ein wirrer Gedanken führte in den ebenso wirren Windungen meines Gehirns zum nächsten wirren Gedanken. Und so kam es das ich von dem Foto meines Wunschtattoos auf meinem Arm zu dem Foto eines bereits realen Tattoos auf dem schönen Arm des Ash Stymest gelang. Denn dieser geizt nicht mit gestochenen Tintenbildern auf seiner noch jungen Haut.
Aber genug der Lobpreisung.
Der Verehrung.
Und her mit dem Beweis.
Für den Gedankensprung.
Und für Ash Stymest.



Gedankensprung. Von einem...



...zum anderen. ASH!

20100405

Heimaturlaub. Oder Hier Hoppelt Der Hase.

Die letzten Wochen waren ein bisschen durcheinander und verquer, deswegen kam ich auch nicht zum posten. Aber nun bin ich schon seit etwas über einer Woche zu hause und mache über Ostern ein bisschen Heimaturlaub. Damit ich auch fein hinter dem Osterhasen hinter hoppeln kann.

Hilke und Kathrin haben mich besucht. Vor nicht allzulanger Zeit.
Wir haben aller Hand lustige Dinge unternommen. Sushi. Jönköping. Shoppen. Monki. Burgruninen. Fotos. Scrubs. Astra Rotlicht (!). Griechischer Rewe Wein. Kalle Blomquist. Weiße Crisp Schokolade. Elche. Und. Noch. Viel. Mehr.

Kurz nach ihrem Besuch bin ich dann auch schon nach Hause gefahren.
9 Stunden im Zug. Sehr amüsant.
Aber im Ernst es war wirklich ganz gut. Aus dem Fenster schauen, schwedische Landschaft und Mando Diao hören, klingt doch gar nicht so schlecht, oder?
In dem Moment verstand man die Mando Mukke auch gleich ein wenig besser. Schwedische Pampa ist mit unter sehr inspirierend, wenn auch etwas öde. Deswegen griffen die jungen Herren wohl auch zu Papier, Stift und Gitarre. Gute Entscheidung.

Ist schonmal jemandem aufgefallen wie scheiße dänisch eigentlich klingt?
Mir fiel es im Zug auf. Nachdem wir die Öresundbrücke überquert hatten, sprach man nämlich auf dänisch. Das klingt grausam. Wirklich. Echt.